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Dorfeiche - Dötlingen

Dorfeiche – Dötlingen

Dorfeiche
Dorfeiche Dötlingen

Dorfeiche Dötlingen

Sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst: Die Dorfeiche in Dötlingen. (more…)

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Pizza naturale

Rostfarbener Dickkopffalter auf wildem Majoran

Einfach nur Dost (Origanum vulgare)  hatte ich am Sonntag… und einen Dickkopf(falter). (more…)

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Dianthus carthusianorum – Karthäusernelke

Dianthus carthusianorum – Karthäusernelke

froschUrsprünglich  waren es 2 Frösche, die gestern die Gunst der Stunde  nutzten und sich im frisch aufgefüllten Pool eine Abkühlung verschafften. Während der eine sich nach einer kurzen Erfrischung gleich wieder aus dem Staub machte, verharrte der andere geduldig bis ich ihn fotografiert hatte.  Vermulich wartete er darauf freigeküsst zu werden. Doch auf das Experiment mochten sich weder meine Jungs noch ich einlassen.

Unser Froschkönig Ursprünglich  waren es 2 Frösche, die gestern die Gunst der Stunde  nutzten und sich im frisch aufgefüllten Pool eine Abkühlung verschafften.

Gemeine Stiftschwebfliege

Viele Schwebfliegenarten täuschen mit ihrem wespenartigen Aussehen eine Aggressivität vor, die sie in Wirklichkeit überhaupt nicht haben. Das  Gegenteil ist der Fall. Sie sind nützliche Helfer des Gärtners. Die erwachsenen Schwebfliegen sind wichtige   Bestäuber der Blütenpflanzen. Von Bienen, Wespen und Hummeln kann man sie leicht unterscheiden, wenn man ihr Flugverhalten beobachtet. Ihr Flügelschlag hat eine Frequenz von bis zu 300 Hertz. So scheint es, als ob sie in der Luft stehen.

Noch hilfreicher sind die Larven von etwa 100 dieser Arten. Sie ernähren sich vornehmlich von Blattläusen. Andere wiederum haben Raupen und die Eier von Fliegen auf ihrem Speiseplan. Wer daher in seinem Garten für gute Lebensbdingungen der Schwebfliegen sorgt, indem er Stauden anpflanzt, wird deutlich geringere Probleme mit Blattläusen haben. Voraugesetzt er verzichtet auf den Einsatz chemischer Mittel. Die mögen unsere Schwebfliegen nämlich überhaupt nicht.

Schwebfliegen Viele Schwebfliegenarten täuschen mit ihrem wespenartigen Aussehen eine Aggressivität vor, die sie in Wirklichkeit überhaupt nicht haben.

Immer wieder staune ich, wen ich die Blüten des sooft unterschätzten Hauswurzes sehe. Wie viele Sukkulenten bringt er wahre Hingucker hervor, und das obwohl er sich am wohlsten fühlt, wenn man sich nicht um ihn kümmert.

Hauswurz http://wp.me/s3j6tp-hauswurz Immer wieder staune ich, wen ich die Blüten des sooft unterschätzten Hauswurzes sehe. Wie viele Sukkulenten bringt er wahre Hingucker hervor, und das obwohl er sich am wohlsten fühlt, wenn man sich nicht um ihn kümmert.

Früher war es auch für den Dorfpfarrer wichtig sich aus dem eigenen Garten mit Obst und Gemüse selbst zu versorgen. Manch ein Geistlicher brachte es sogar zu einem begeisterten Imker und Naturkenner. Andere wiederum stellten sich weniger geschickt an, sodass der Volksmund spottete: ” Lehrers Kinder, Pastors Vieh geraten selten oder nie”. In heutiger Zeit jedoch hat die Bedeutung der Pfarrgärten für ihre Besitzer vielfach abgenommen. Ein Glücksfall für die Gemeinden ist es dann, wenn sich wie im beschaulichen emsländischen Vrees Vereine um die Erhaltung und Pflege dieser Gärten kümmern.

Pastors Goarn, Vrees

2002 übernahm der Heimatverein Vrees “Pastors Goarn” und gestaltete ihn zu einem öffentlich zugänglichen Naturgarten um.   Obstwiese , Kräuter- und Staudenbeete veranschaulichen seither dem Besucher, was  im eigenen Garten getan werden kann,  um Vögeln und Insekten einen neuen Lebensraum  zu schaffen.

Pastors Goarn Früher war es auch für den Dorfpfarrer wichtig sich aus dem eigenen Garten mit Obst und Gemüse selbst zu versorgen.

Eine haarige Angelegenheit mit glücklichem Ausgang war das gestrige WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien. Spannend bis zum Schluss , hochklassig und am Ende mit einem glücklichen Ausgang. Spannung und Faszination ganz anderer Art bietet ein aber auch ein Ausflug  in die Natur.  Dort sind es nicht nur die “Großen Tiere” die für Glücksmomente  sorgen. Aktuell lohnt sich vor allem eine nähere Betrachtung der blühenden Disteln. Was sich dort alles tummelt, sprengt den Rahmen eines einzigen Beitrags.

Als sie sich auf einer Braunelle niederließen konnte ich 2 Bläulinge erwischen, die zwischen den Disteln einen munteren Tanz aufführten.  Einmal mit der Kamera in Bodennähe, konnte ich Zeuge der “schweren Geburt” einer Heuschrecke werden. Obenauf war schließlich der Kupfer-Rosenkäfer, der seinen angestammten Platz auf einer Distel seit über einer Woche nicht verlassen hatte. Auf einer anderen Distel gab es einen Weichkäfer und das metallisch glänzende Grünwidderchen zu entdecken.

Das auch dieser Streifzug zu einer haarigen Angelegenheit wurde ist den beiden Raupenfliegen zu verdanken. Ihre behaarten Körper stachen erst bei der Bearbeitung der Fotos hervor.  Nachdem ich herausgefunden hatte, um welche Arten es sich hier handelte, folgte das nächste Aha-Erlebnis.  Raupenfliegen legen ihre Eier in die Larven von Käfern, Schmetterlingen und Wanzen ab.  Dort ernähren sich die heranwachsenden Tiere dann als Innenparasiten von ihren Wirtstieren. Manche Arten  der Raupenfliegen werden daher zur biologischen Schädlingsbekämpfung z.B. gegen  den kleinen Frostspanner eingesetzt. Die beiden abgebildeten Raupenfliegen benötigen als Wirtstiere Wanzen.  Ihr Fund war daher die logische Konsequenz des starken Auftretens der Streifenwanze in diesem Frühjahr. Anders als im Finale einer Fußballweltmeisterschaft gibt es am Ende des Tages in der Natur allerdings keinen eindeutigen Sieger. Sogar die Disteln finden mitunter ihre Meister. Aber das ist wieder ein neues Thema…

Eine haarige Sache Eine haarige Angelegenheit mit glücklichem Ausgang war das gestrige WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien. Spannend bis zum Schluss , hochklassig und am Ende mit einem glücklichen Ausgang.
Lythrum salicaria – Blutweiderich

Lythrum salicaria – Blutweiderich

Die zunehmende Besiedlung der heimischen Gewässer mit invasiven Pflanzengesellschaften wird zu einem stetig wachsenden Problem. Dass dabei das Landschaftsbild stark verändert wird, ist nicht das eigentliche Problem. Vielmehr werden heimische Pflanzen- und sogar Tierarten verdrängt und verschwinden so dauerhaft. In einigen Fällen folgen sogar wirtschaftliche und gesundheitliche Probleme.

Die häufigsten und problematischen Arten, die nicht nach frostharten Wintern von alleine wieder verschwinden, sondern sich im Gegenteil hier äußerst wohl fühlen sind beispielsweise:

    • Tausendblatt Myriophyllum aquaticum, die ursprünglich in Südamerika heimisch ist,
    • Nordamerikanische Wasserpestarten Egeria canadensis und Egeria nuttallii,
    • Nadelkraut Nassula helmsii, in Australien heimisch,
    • Heusenkräuter, Ludwigia grandiflora, Ludwigia peploides etc. aus Mittel- und Südamerika stammend,
    • Großer Wassernabel, Hydrocotyle ranunculoides aus Nordamerika
    • Großer Algenfarn, Azolla filiculoides, aus Nordamerika
    • Dickstielige Wasserhyanzinthe, Eichhornia crassipes, ursprünglich aus Südamerika
    • Wechselblatt-Wasserpest, Lagarosiphon major, aus Afrika

Das Julius-Kühn-Institut in Verbindung mit dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen hat dazu ein informatives Faltblatt herausgegeben und weist darin auf einige Verhaltensregeln hin.

  • Keine invasiven Wasserpflanzen neu anpflanzen. Verwenden Sie stattdessen heimische Pflanzenarten, die Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen bieten.
  • Vorhandene invasive Wasserpflanzen aus Gartenteichen am besten komplett entfernen. Vorsicht: Wurzelrückstände und Samen können auch nach Jahren wieder austreiben.
  • Deponieren oder kompostieren Sie keine invasiven Wasserpflanzen. Dieses Pflanzenmaterial gehört in die Kehrichtabfuhr und nicht in den Grüncontainer.
  • Achten Sie vor allem darauf, dass kein Pflanzenmaterial aus dem Garten oder dem Aquarium in die freie Natur gelangt. Die Freisetzung ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten.
Problemfall invasive Wasserpflanzen Die zunehmende Besiedlung der heimischen Gewässer mit invasiven Pflanzengesellschaften wird zu einem stetig wachsenden Problem. Dass dabei das Landschaftsbild stark verändert wird, ist nicht das eigentliche Problem.
Großblütiges_Heusenkraut_Ludwigia_grandiflora_Bestand_Alain_Dutartre_300

Foto: Alain Dutartre, Bundesamt für Naturschutz

Dieses großblütige Heusenkraut (Ludwigia grandiflora) ist im Aquarien- und Teichhandel erhältlich und kommt ursprünglich aus Südamerika. Die krautige und schnell wachsende, durchaus attraktive Art ist inzwischen aber in die freie Natur entkommen und entwickelt sich innerhalb weniger Jahre zum echten Problemfall.

Auffällig ist Ludwigia in Deutschland bisher in Ostfriesland, wo sie sich explosionsartig vermehrt. Viel weiter ist diese Pflanze dagegen in Frankreich und anderen benachbarten Ländern. Dort sind ganze Kanäle verkrautet und nicht mehr schiffbar. Außerdem erstickt sie andere Pflanzen, Amphibien, Fische, Insekten und Larven. Selbst kleinste Pflanzenabschnitte bilden schnell neue Pflanzen.

In nicht zu schnell fließenden Gewässern und in Teichen findet das Heusenkraut bei uns ideale Lebensbedingungen. Dabei kann sie im Wasser bis zu 6 Meter lange Stängel ausbilden und sich bis ca. 30 Zentimeter aus dem Wasser erheben. Pflanzenfresser meiden das frostresistente Heusenkraut.

Durch aufwändige und gezielte Maßnahmen hat man diese invasive Pflanze bekämpft und hofft, sie damit erstmal aus der freien Natur zurückgedrängt zu haben. Auch im Kanton Genf scheinen diese Maßnahmen gefruchtet zu haben. Dort in der Schweiz steht das Heusenkraut auf einer Verbotsliste invasiver Arten.

Hier ist die besondere Verantwortung jedes Pflanzenfreundes, ob für Teich, Aquarium, Wintergarten oder Garten gefragt. Nicht heimische Pflanzen gehören nicht in die freie Natur!

Das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Federal Research Centre for Cultivated Plants stellt zu dieser Thematik folgendes Faltblatt zur Verfügung: Invasive Wasserpflanzen (mit freundlicher Genehmigung)

Ostfriesischer Problemfall – Heusenkraut Dieses großblütige Heusenkraut (Ludwigia grandiflora) ist im Aquarien- und Teichhandel erhältlich und kommt ursprünglich aus Südamerika. Die krautige und schnell wachsende, durchaus attraktive Art ist inzwischen aber in die freie Natur entkommen und entwickelt sich innerhalb weniger Jahre zum echten Problemfall.

Bergbau im Oldenburger Münsterland

Zu Beginn der Bundesrepublik Deutschland wurde in der Nähe des Dümmers in Damme das nördlichste Bergwerk Deutschlands, und damit das einzige Bergwerk in Oldenburger Münsterland überhaupt betrieben. Zwischen 1948 und 1967 wurde hier tatsächlich Eisenerz gefördert. (siehe auch “Sonntagsspaziergang“)

Natur aus Menschenhand

Die sichtbaren Hinterlassenschaften sind heute die ehemaligen Klärteiche und die Abraumhalde. Mit der Zeit entwickelten sich hier bemerkenswerte Besiedlungen seltener und geschützter Arten, so dass das Gebiet 1995 zum Naturschutzgebiet “Dammer Bergsee” ausgewiesen wurde. Diese erfreuliche Entwicklung war nur durch immense Bemühungen des Naturschutzbundes und die zahlreiche Unterstützung der ansässigen Bevölkerung des Landkreises möglich.

Orchideenvielfalt

Erstaunlich ist das ungewöhnlich starke Vorkommen verschiedener heimischer und inzwischen teilweise stark gefährdeter Orchideenarten, die in dieser von Menschen geschaffenen Landschaft besondere Lebensbedingungen finden konnten.

Führung

Am kommenden Samstag (12. Juli, 15:00 Uhr) findet wieder eine von fachkundigen Referenten geführte Exkursion statt. Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Halde Porta in Damme.

Orchideenführung an ehemaligem Industriestandort Bergbau im Oldenburger Münsterland Zu Beginn der Bundesrepublik Deutschland wurde in der Nähe des Dümmers in Damme das nördlichste Bergwerk Deutschlands, und damit das einzige Bergwerk in Oldenburger Münsterland überhaupt betrieben.
Achillea millefolium – gewöhnliche Schafgarbe

Achillea millefolium – gewöhnliche Schafgarbe

Die Deutsche Mannschaft

hat sich bis ins Viertelfinale vorgearbeitet und trifft dort auf den Gastgeber Brasilien. GArtennetzwerk.com wünscht dazu viel Glück!

Mit Bezügen zum Thema Fußball allgemein und dem Deutschen Fußball im Besonderen sollen die Pflanzungen der “Gärtner mit Herz” Tony Haske aus Emstek das Thema Weltmeisterschaft in Formen und Farben aufnehmen. Gleichzeitig geben die vorherrschenden Farben zurückhaltende Hinweise auf die Nationalfarben mit verschieden farbigen Purpurglöckchen und Gräsern.

Gärten der Champions – Deutschland Die Deutsche Mannschaft
Hydrangea paniculata – Rispenhortensie

Hydrangea paniculata – Rispenhortensie