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Spätlese

Rote Spanische Wegschnecke

Spätlese

Rote Spanische Wegschnecke

Wieder ein Alien

Samenstand der Magnolia grandiflora. immergrüne Magnolie

Irgendwie fremd

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Einsatz für Saatgutvielfalt

Tomatenernte im August Christine Zimmermann

Solch eine bunte Sortenvielfalt möchten wir auch zukünftig garantiert haben!

“Saatgut ist eine unverzichtbare Basis für den Anbau unserer Nahrungsmittel in Landwirtschaft und Gartenbau. Für Saatgut- und Agrarchemiekonzerne ist es deswegen eine Ressource, mit der sie viel Geld verdienen und Kontrolle über die Produktion unserer Nahrungsmittel bekommen können. Seit Jahrzehnten züchten sie…

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Das Foto zeigt die Samenstände des Baumspinats “Magenta Spreen“, und die ausgereiften Bohnenschote von “Blauhilde”. So ist die nächste Generation gesichert.

Jetzt ans nächste Jahr denken Das Foto zeigt die Samenstände des Baumspinats “Magenta Spreen“, und die ausgereiften Bohnenschote von “Blauhilde”. So ist die nächste Generation gesichert.

mit den ObstFESTtagen

am 4. und 5. Oktober beschließt ARCHE NOAH mit einer Veranstaltung rund um Obstraritäten die Schaugartensaison in Schiltern.

Neben der Apfelsortenvielfalt informieren wir an diesen Tagen auch über Obstraritäten wie seltene Weinsorten, Kriecherl, Gojibeeren, Minikiwi, und alte Beerensorten. Eine Fülle an alten und seltenen Obstbäumen und Beerensträuchern gibt es im Shop zu erwerben. Damit die alten Sorten nicht verschwinden, bieten Pomologen an diesen Tagen auch wieder das Bestimmungsservice an: Mitgebrachte unbekannte Obstsorten werden vor Ort von Experten bestimmt.

Drumherum bieten Biobauern verarbeitete Produkte und heiße Getränke an. Auch gibt es eine Vielfalt an warmen und kalten Speisen rund um das Thema Obst.  Vorträge und Führungen zu Sortenvielfalt, Obstbaumpflanzung, Weinrebenpflege sowie eine Bilderreise zu den Apfel-Urwäldern Kasachstans stehen auf dem Programm.

Kinder können jeweils ab 14 Uhr Obst selber pressen. Das gesamte Programm steht hier zum Download bereit: https://www.arche-noah.at/kalender/termin-im-detail?eid=1040

Termin: 4. und 5. Oktober 2015, Uhrzeit: 10-18 Uhr
Ort: Schaugarten der ARCHE NOAH, Obere Strasse 40, 3553 Schiltern/Niederösterreich

Veranstaltungsbeitrag € 7,00 pro Person, € 5,50 pro Person für SeniorInnen, SchülerInnen, Studierende & Radreisende, Kinder bis 14 Jahre in Begleitung von Erwachsenen frei. ARCHE NOAH Mitglieder haben freien Eintritt und erhalten 10% auf alle Jungpflanzen. Wir leeren an diesen Tagen das Lager: Viele Pflanzen und Produkte werden bis zu 50% reduziert.

Kontakt:
ARCHE NOAH
Telefon: +43 (0)2734 8626
info@arche-noah.at
www.arche-noah.at

ARCHE NOAH – ObstFESTtage mit den ObstFESTtagen

ARCHE NOAH Raritätensonntag Erdäpfel und feine Öle am 21. September 2014

„Trüffelkartoffel an Mohnöl – oder Kürbiskernöl über Kipfler: Vergessene Erdäpfelsorten in farbiger Vielfalt mit feinen Ölen aus vielfältigen Saaten“.
Wussten Sie, dass die ARCHE NOAH jedes Jahr über 150 verschiedene Erdäpfelsorten anbaut um sie vor dem Aussterben zu bewahren? Wir möchten Sie an diesem Tag mit unserer Begeisterung für diesen Schatz unter der Erde anstecken. Welche Sorte schmeckt Ihnen am besten? Soll es blau oder rosa sein? Würzig, mild, fest oder mehlig? Eine umfangreiche Verkostung von Erdäpfelraritäten hilft Ihnen auf der Suche nach Ihrer Lieblingssorte. Informationen über den Kartoffelanbau im eigenen Garten bieten wir in Spezialführungen an. Dazu haben Sie die Möglichkeit verschiedene Öle zu verkosten.

Das FAMILIENprogramm beginnt um 14 Uhr.
Allgemeine Gartenführungen um: 14 und 16 Uhr
Sonderführungen zum Thema Erdäpfel um: 11 und 15 Uhr
Ort: Schaugarten der ARCHE NOAH, Obere Strasse 40, 3553 Schiltern/Niederösterreich
Veranstaltungsbeitrag € 7,00 pro Person, € 5,50 pro Person für SeniorInnen, SchülerInnen, Studierende & Radreisende, Kinder bis 14 Jahre in Begleitung von Erwachsenen frei. ARCHE NOAH Mitglieder haben freien Eintritt und erhalten 10% auf alle Jungpflanzen.

ARCHE NOAH Raritätensonntag Erdäpfel ARCHE NOAH Raritätensonntag Erdäpfel und feine Öle am 21. September 2014

Allerlei Getier

Sie sind so alltäglich, dass sie uns im Garten auf Schritt und Tritt begegnen. Wir wünschen alles Lesern ein schönes, begegnungsreiches Wochenende!

Begegnungen Allerlei Getier

Der kleine Floh …

Der kleine Floh …

Flohknöterich, Persicaria maculosa

Flohknöterich, Persicaria maculosa

Wenn wir diesen kleinen Floh mit seinen eher unscheinbaren Blüten sehen, dann haben wir einen nährstoffreichen Boden vor uns. Dieser Knöterich zeigt hohe Stickstoffgehalte an. In der Landwirtschaft wird die Pflanze als dauerhaftes und robustes “Un”-kraut gefürchtet und chemisch bekämpft.

Wir meinen dennoch, dass auch diese Pflanze bei genauerer Betrachtung ihre…

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Blutweiderich (Lythrum salicaria)

Es wird langsam schwieriger, üppig blühende Wildpflanzen zu finden. Doch auf dieser Wiese mitten in der Stadt entfaltet der Blutweiderich noch einmal bis ca. Mitte September wie zum Trotz seine ganze Pracht, die besonders in großen Gruppen zur Geltung kommt. Feuchte nährstoffreiche Wiesen sind einer seiner Lieblingsorte. Der Blutweiderich ist als Futterpflanze und Bienenweide begehrt. In früheren Zeiten galt Blutweiderich als Heilpflanze. Neben vielen anderen wird ihm auch eine Blutzucker senkende Wirkung nachgesagt. Ein hoher Gerbstoffanteil wurde zudem zum Gerben und Imprägnieren verwendet.

Farbspektakel – Blutweiderich Blutweiderich (Lythrum salicaria)

Wegschnecken treue Begleiter

Rote Wegschnecke, Arion

Arion vulgaris

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Erica

Die Heidekräuter (Erica) zählen zu den immergrünen Gehölzen. Zwar ist die Hauptblütezeit der bei uns landschaftsprägenden Besenheide so langsam vorüber, doch einige andere Arten stehen jetzt in voller Blüte und es gibt Farbvarianten, die Möglichkeiten bieten, der winterlichen Farbarmut im Garten entgegenzuwirken. Besonders eindrucksvoll wirkt die Heide, wenn sie in größeren Gruppen gepflanzt wird.

Erica, Heidekraut, Birgit Meyer

Erica, Heidekraut im Sonnenaufgang, Foto: Birgit Meyer, Naturnah-Fotos.de

(Birgit Meyer ist Naturfotografin mit einer ganz besonderen Beziehung zu Moor und Heide im Oldenburger Münsterland)

Besenheide

Die heimische Besenheide zählt übrigens, wie so viele Kräuter, auch zu denen, denen eine gewisse Heilwirkung nachgesagt wird.

Die Heide wurde auch noch anders genutzt. Wie der Name Besenheide andeutet, wurden damit bspw. auch Besen hergestellt. In einigen Gegenden hier im Norden, wurde die Heide für den Firstabschluss auf den Dächern der reetgedeckten Häuser gebraucht. In früheren Zeiten war die Heide unentbehrliches Winterfutter.

Hier im Nordwesten war die Heide über viele Jahrhunderte Grundlage der sogenannten Plaggenwirtschaft. Heide wurde oberflächlich mit der dünnen Wurzelschicht abgestochen und zur Verbesserung der mageren Anbauflächen verwendet. Man benutzte sie zunächst als Einstreu in den Viehställen und brachte sie anschließend, mit Mist und Stroh vermischt, als Dünger auf den Feldern aus. So entstanden die teilweise deutlich erhöhten “Plaggenesch”-Flächen.

Auf der Heide blüht … Erica

Termine der botanika Oktober

Wiederkehrende Termine

Jeden 1. Mittwoch im Monat / 15.00 – 17.00 Uhr Seniorennachmittag – mit und ohne Rollator durch die botanika Führung inkl. Kaffee & Kuchen / botanika-Eintritt zzgl. 5,20 € / Anmeldung erforderlich

Jeden Samstag im November und Dezember / 18.00 Uhr, Licht aus, Taschenlampe an!
Dämmerungsführung im Schmetterlingshaus / botanika-Eintritt zzgl. 3,00 € / Anmeldung erforderlich

Oktober

Noch bis Sonntag 22. Februar 2015, Im Reich der tropischen Schmetterlinge
Puppen, Raupen, fliegende Schmetterlinge, Im Eintritt enthalten

Freitag 03. Oktober / 15.30 Uhr, Anette Swoboda, Der kleine Gott und die Tiere
Bilderbuchkino für Kinder mit ihren Eltern / Im Eintritt enthalten

Samstag 11. Oktober / 16.00 – 18.00 Uhr, Kräuterbonbons selber herstellen
Praktisches Seminar: B. Burfeind botanika-Eintritt zzgl. 5,00 €

Sonntag 12. Oktober / 14.00 Uhr, Spechte, Kleiber, Baumläufer & Co – Was brütet im Hasbruch Vortrag: Dr. K. Handke / 5,00 €

Do 16. Oktober / 17.00 Uhr, Feuerwerk der Farben – die Herbstfärbung der Bäume und Sträucher, Parkführung: Dr. H. Schepker / 5,00 €

Samstag 18. Oktober / 15.00 Uhr, Apfel – und Kartoffeltag zum Erntedank
Erlebniskurs für Kinder von 6 – 12 Jahren: S. Schlüter / botanika-Eintritt zzgl. 5,00 € / Anmeldung bis Mi 15. Oktober

Freitag 24. Oktober / 15.30 Uhr, Ich geh mit meiner Laterne – Laterne basteln
Bastelnachmittag mit anschl. Teilnahme an dem Laternenumzug durch den Park: S. Schlüter / botanika-Eintritt zzgl. 5,00 € / Anmeldung bis Dienstag 21. Oktober

Sonntag 26. Oktober / 13.00 – 18.00 Uhr, Diwali – Hinduistisches Lichterfest mit Rahmenprogramm, Im Eintritt enthalten

Montag 27. Oktober bis So 09. November, Hexen und Halloween
Familienausstellung / Tägliches Rahmenprogramm von 15.00 – 16.30 Uhr, Ausstellung im Eintritt enthalten, Rahmenprogramm 2,00 €

Herbstzauber – Forscherferien für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Projektwoche
03. – 07. November, 08.30 – 16.30 Uhr
Kosten: 100,00 € pro Woche, bei Geschwistern pro Kind 90,00 €; (zzgl. 45,00 € für das Material und Mittagessen im Bloom)

Projekttage, 3 Stunden
Kosten: 8,00 € / pro Kind und Tag / mit Anmeldung und Vorkasse
27. Oktober / 13.30 – 16.30 Uhr Landartworkshop
28. Oktober / 10.00 – 13.00 Uhr Holzwerken – Schnitzen und Feuer machen
29. Oktober / 10.00 – 13.00 Uhr Kürbis trifft Drachen
30. Oktober / 13.30 – 16.30 Uhr Laternen, Windlichter und Schattenspiele
31. Oktober / 10.00 – 13.00 Uhr Tiere im Herbst

Verbindliche Anmeldungen unter 0421 42706665 oder unter dartsch@botanikabremen.de

Botanika in Bremen Termine der botanika Oktober

Apfelernte im Alten Land

Apfelernte im Alten Land

Foto: Fred Lang, Giebel im AltenLand

Giebel im Alten Land, http://fred-lang.de

Das Alte Land

Vor den Toren Hamburgs auf der südlichen Elbseite im Alten Land hat die Apfelernte begonnen. Damit ist wieder eine der besonderen “Jahreszeiten” dieses geschichtsträchtigen Landstrichs eingeläutet, die mit Obsthofführungen, Apfeltagen und Apfelfesten ihre Höhepunkte erfährt. Neben den vielen Möglichkeiten, sich seine eigenen Apfelernte zu…

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Eibenbeeren

Obwohl die Eibe (Taxus baccata) zu unseren giftigsten Gartengewächsen zählt, gilt das seltsamerweise nicht für die jetzt reifende Eibenfrucht. Diese wunderschön leuchtende Beere schmeckt sogar sehr süß und aromatisch.

Allerdings darf man den Kern keinesfalls mit essen!

Schon ein paar davon dürften ausreichen, einen Menschen in die “ewigen Gärten” zu schicken.

Es gibt in Deutschland, Österreich und der Schweiz sogar einige Destillerien, die, natürlich mit der gebotenen Vorsicht, Eibenbeeren zu einem hervorragenden und sehr teuren Brand veredeln. Das Fruchtfleisch wird dazu vor der Verarbeitung vom Kern gelöst.

Damit wir uns aber nicht falsch verstehen:

Dies ist keine Aufforderung, Eibenfrüchte zu probieren!

Die Eibe ist hochgiftig Eibenbeeren

Das Echte Geißblatt

oder Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum) ist eine Liane, die sich mit starken Trieben um Bäume und Büsche schlingt und diese regelrecht einhüllen können. Das Geißblatt, dessen Blüte in der Dämmerung beginnt, seinen intensiven Duft zu verströmen und damit nachtaktive Insekten anzulocken ist eine gute Nahrungspflanze für Insekten/Nachtfalter mit langen Rüsseln.

Als Kinder haben wir die hübschen Blüten gerne gesucht, weil sie verhältnismäßig viel Nektar produziert, der sich am Boden der sehr langen Blütenröhren sammelt. Das Ende dieser Röhren wurde abgebissen und die Blüte ausgesaugt.

Die verlockend aussehenden roten Beeren sind giftig und wurden früher in der Volksmedizin genutzt.

Geißblatt – Dschungelpflanze Das Echte Geißblatt